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Reiserücktritt

S O   B E K O M M E N   S I E   I H R   R E C H T ! 

Es sollen die schönsten Wochen des Jahres werden. Viele Menschen planen ihren Urlaub schon lange vorher, andere reisen spontan in letzter Minute alle wollen sie Abstand von Alltag und Arbeit. Doch Meldungen über gefährliche Krankheiten wie etwa SARS, über Terroranschläge oder N a t u r k a t a s t r o p h e n verschrecken viele Reisende. Wer verunsichert ist, sollte sich an seinen Reiseveranstalter wenden. Er hat die Pflicht, den Urlauber über die Situation im Reiseland zu informieren, sagt Rechtsanwältin Beate Wagner, Expertin für Reiserecht bei der Verbraucher- Zentrale Nordrhein- Westfalen. Generell gilt: Bei höherer Gewalt kann die Reise storniert werden, ohne dass dem Urlauber Kosten entstehen. Als höhere Gewalt gilt ein bei der Buchung nicht vorhersehbares Ereignis, so Beate Wagner. In der Praxis allerdings ist es für Laien oft schwer zu beurteilen, ob das eingetretene Ereignis bereits die kostenlose Stornierung rechtfertigt. Wenn unvorhersehbare Ereignisse im eigenenUmfeld einen Urlaubsantritt verhindern, kann eine Reiserücktrittsversicherung die finanziellen Folgen mildern. Eine schwere und unerwartete Krankheit oder der Tod von Angehörigen sind Gründe dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. Ärztliche Atteste werden aber von den Versicherungen gründlich geprüft. So reicht es nicht, wenn jemand zum Beispiel seine chronische Krankheit, an der er seit Jahren leidet, als Grund angibt. Diese muss sich schon dramatisch verschlechtert haben, sagt Rechtsanwältin Wagner. Übers Urlaubsland informieren Wer vereisen will, sollte sich vor der Buchung immer über das Urlaubsland informieren. Wenn Sie plötzlich feststellen, dass es Ihnen im Süden zu heiß ist oder Sie Angst vor exotischen Tieren haben, besteht kein Kündigungsrecht und damit kein Anspruch auf Rückerstattung des Geldes durch den Veranstalter, so die Reiserechts- Expertin. Ganz eindeutig ist der Fall, wenn das Auswärtige Amt für ein Land eine Reisewarnung ausgesprochen hat. Dann gibt es meist keine Probleme, wenn ein Reisewilliger seinen bereits gebuchten Urlaub kündigt und das Geld zurück haben will. Doch solch eine formelle Reisewarnung kommt aus diplomatischen Gründen nicht allzu oft vor und betrifft meist nicht die klassischen Urlaubsländer, sagt Juristin Wagner und fügt hinzu: Das Auswärtige Amt formuliert seine Warnungen aber durchaus qualitativ abgestuft, auch wenn sie dann nicht als Reisewarnung bezeichnet werden. Im Rahmen der Sicherheitshinweise kann dann etwa stehen: Meiden Sie Land X aus folgenden Gründen.... Nach Auffassung der Verbraucher- Zentrale NRW reicht dies als Stornierungsgrund aus. Im Einzelfall müsse rechtlich genau geprüft werden, ob ein Stornierungsgrund vorliege, so Wagner: Eine Reise nach Spanien, etwa auf die Insel Mallorca, abzusagen und das Geld zurückzufordern, lässt sich nicht mit den Terroranschlägen in Madrid begründen. Da können Sie nur auf die Kulanz der Reiseveranstalter hoffen. AOK-Mediendienst, Bonn



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