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Anna Cremer

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Wo sie auftaucht oder mit ihrem Rollstuhl vorfährt, sprint jede Ampel sofort von „rot“ auf „grün“. Dabei ist sie weder Comedian, noch bekannte Künstlerin. Ihr Charme, ihre Ausstrahlung und ihr warmes Lächeln ziehen jeden in ihren Bann. Anna Cremer, 20, aus Berghein (Erft), seit ihrer Geburt an spastischer Muskelatrophie leidend und seit ihrem 14 Lebensjahr auf einen Rollstuhl angewiesen, hatte schon vor zwei Jahren Schlagzeilen gemacht. Als jüngste schwerbehinderte Rollstuhlfahrerin überhaupt hatte sie –gerade erst achtzehnjährig- ihren Führerschein auf der ersten Behindertenfahrschule der Welt mit Flugzeugsteuerung (x-by-wire) gemacht – und auf Anhieb nach nur wenigen Fahrstunden bestanden. Dann kam für die angehende Psychologiestud entin das Abitur („gute und beste Noten“, ihre Mutter Heike Cremer) und jetzt Ende September 2008 – als Höhepunkt ein eigenes Auto. „Wir bekamen vom Landschaftsverband Rheinland eine Unterstützung, sonst hätten die Herrschaften jeden Tag für einen Fahrdienst zur Uni nach Köln und später zu meinem Arbeitsplatz sorgen müssen“, definiert die sympathische junge Frau die Kosten für das Mobil und seine Umrüstung. Dann fährt Anna fort: „Mein Kia-Carnival wurde mir angepasst wie eine zweite Haut. Ich fühle mich sehr wohl und sicher und bin überglücklich. Natürlich habe ich auch in meinem Auto die selbe Technik wie im Fahrschulwagen. Also aus dem Flugzeug. Weil leicht und einfach, weil doppelt gesichert und demInnenleben meines Carnival angeglichen“. Das südkoreanische Fahrzeug, inzwischen wohl der am meisten umgebaute Van der Welt, wird immer wieder bevorzugt wegen seiner Geräumigkeit als variabler 7-Sitzer. Dann wegen der werkseitigen Butler wie ESP, ABS, EBD. Wegen seiner sechs Airbags und der aktiven Kopfstützen. Wegen des hohen Fahr- und Federungskomforts, der elektrischen Schiebetüren und der guten Motorisierung. Im Falle von Anna Cremer treibt ein 2,9-Liter-Turbodiesel mit Commonrail- Technik und variabler Ventilsteuerung das vom Marktführer Paravan umgebaute Mobil. 185 PS (136 kW) stark und mit einem maximalen Drehmoment (Nm) von 343 Newtonmetern mächtig kräftig sowie einem Automatikgetriebe versehen, liegt einer –auch langzeitig- optimalen Nutzung nichts im Wege. Kia- Kenner, Kfz-Meister und Auto-Kritiker Horst Fellenberg (ATF) zum Fahrzeug: „Robust, anfangs anfällig, heute ausgereift und auf langes Leben konstruiert, gibt es inzwischen Carnivals mit weit über 500.000 km auf dem Buckel“. Anna braucht mit ihrem Carnical bei Überlandfahrten zwischen 6,8 und 7,2 Liter Diesel (80 Liter Tank), „im Stadtverkehr auch schon mal über zehn“ (Anna). Der Van läuft nach Werkangaben zwar 194 km/h, „ich fahre derzeit aber nicht mehr als 120 bis 130 km/h“, meldet die stolze Besitzerin. Dann kommt sie auf die handgefertigteUmrüstung bei Paravan zu sprechen und meint, sauberer und genauer hätte selbst das Werk die Arbeiten nicht ausführen können. „Ich habe das sichere und leicht zu bedienende Space- Drive-System mit elektronisch-digitaler Technik. Dabei bediene ich mein Fahrzeug mit einem Mini-Lenkrad und einem Gas-/Bremsschieber. Ins Fahrzeug komme ich durch die seitlich ausfahrbare Rampe, die sich sogar jedem Bürgersteig anpasst. Toll“. Dann will sie noch etwas los werden. „Was ich hier oben auf der Alb bei der Arnold- oder Paravan-Familie erleben durfte, kann man nicht beschreiben. Ich bin immer wieder begeistert und zu tiefem Dank verpflichtet“, bittet ihren Freund, Roland Arnold und den Autoren zu einem gemeinsamen Bild, rollt mit ihrem Rolli in den Carnical, natürlich direkt vors Lenkrad und düst fröhlich winkend gern Bergheim. Meint Roland Arnold: „Gegen soviel Charme und Ausstrahlung erbleicht sogar die Sonne“. In reinstem Deutsch. Da soll doch keiner sagen, die Schwaben kennen oder können alles außer Hochdeutsch. DR


 


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