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Viel mehr Operationen können Ambulant erfolgen
Modern den Schmerz bekämpfen


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Viel mehr Operationen können Ambulant erfolgen

A M B U L A N T E   O P S 

Für Leistungsverlagerung noch zu wenig Anreiz Inhalt Viele Eingriffe, für die Patienten ins Krankenhaue eingewiesen werdeh,können Viele Eingriffe, für die Patienten ins Krankenhaus eingewiesen werden, könnten ambulant erfolgen. Davon würden sowohl der Patient als auch die Beitragszahler der Krankenkassen profitieren. Doch für eine Leistungsverlagerung in den ambulanten Bereich fehlen die Anreize. Ein spezielles Vernetzungbudget könnte Abhilfe schaffen. (psg) Fast viermal so hoch sind die Kosten einer Leistenbruchoperation, wenn sie stationär statt ambulant erfolgt. Ähnlich sieht dasVerhältnis bei vielen weiteren Eingriffen aus, die . heute ohneQualitätsverlust ambulant durchgeführt werden können. Wenn es gelänge, die Kosten für die Krankenhausbehandlung durch mehr ambulante Eingriffe um fünf Prozent zu senken,müßte einVersicherter der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit Höchstbeitrag rund 172 Mark pro Jahr weniger an Beiträgen zahlen. Zu diesem Ergebnis kommt die AOK nach eigenen Berechnungen. Rund drei Millionen Patienten mehr als bisher könnten ambulant oder in Tages- sowie Nachtkliniken behandelt werden, unterstreicht eine aktuelle Studie des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Forderungen nach einer Leistungsverlagerung. Mehr als 20 Prozent der Patienten werden nach dieser Studie in deutschen Krankenhäusern unnötig aufgenommen. Dies betrifft insbesondere Einweisungen in die Chirurgie, die InnereMedizin und die Gynäkologie.Von einerLeistungsverlagerung würden nicht nur die Beitragszahler profitieren: Für diePatienten selbst bietet die Behandlung ohne Aufnahme in ein Krankenhaus ebenfalls deutliche Vorteile. Schonende Mikrotechnologie Beim ambulanten Operieren kommt meist schonende Mikrotechnologie zum Einsatz. Sie hinterläßt statt großer Narben nur kleine, schnell heilende Wunden. Um die Behandlungsqualität .brauchen sich Patienten selbst bei Komplikationen nicht zu sorgen: Der behandelnde Arzt ist jederzeit erreichbar. Nach dem Eingriff kann sich der Patient in der gewohnten häuslichen Umgebung statt in der manchmal belastenden Klinik-Atmosphäre erholen. Das ist gerade für Kinder und ältere Menschen ein großer Vorteil. Auch belastende Doppeluntersuchungen sind die Ausnahme:. Der behandelnde niedergelassene Arzt stellt dem Chirurgen alle Patientenunterlagen zur Verfügung, die im Zusammenhang mit dem Eingriff wichtig sind. Ein weiterer Vorteil gewinnt vor dem Hintergrund der Diskussion um die Kopplung von Zuzahlungen an die Beitragssätze der Krankenkassen an Bedeutung: Im Fall einer Operation ohne Einweisung in die Bettenstation einer Klinik entfällt das sogenannte Krankenhaus-Tagegeld. Eigenes Budget für bessere Vernetzung ,Das derzeitige Hindernis ist, daß die niedergelassenen Ärzte keinen Anreiz für eine stärkere Verlagerung der Operationen vom stationären in den -ambulanten Bereich sehen", faßt Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOKBundesverbandes, das Problem zusammen. Für sie gibt es keine finanziellen Anreize, ihren Patienten ambulante statt stationäre Operationen anzubieten. Ein eigenes Budget für eine bessere Vernetzung zwischen den beiden Sektoren, so Ahrens weiter, könne hier Abhilfe schaffen. Aus diesem Topf könnten die Leistungen von niedergelassenen Ärzten für das ambulante Operieren adäquat honoriert werden. Redaktion: Telefon: (0208)482398 AOK-Mediendienst Telefax: (0208) 482399, Postfach 101122 45411 Mülheim an der Ruh



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M O D E R N   D E N   S C H M E R Z   B E K Ä M P F E N 

(dgk) Mehr als 300.000 Menschen erkranken jedes Jahr in
Deutschland an Krebs. Für viele Menschen ist die Diagnose
Krebs unmittelbar mit dem Gedanken an nahezu unerträgliche
Schmerzen verknüpft, Schmerzen, die scheinbar nicht zu beeinflussen
und damit zwingend notwendiger Bestandteil eines
Tumors sind. In der Tat leiden etwa 60 Prozent aller Krebspatienten
zu irgendeinem Zeitpunkt ihrer Erkrankung unter starken
und stärksten Schmerzen, und oft ist die Angst davor
genauso groß wie die vor dem Verlust einer Körperfunktion
durch den wachsenden Tumor.
Erfahrungsgemäß könnte allerdings mehr als 90 Prozent dieser
Patienten durch geeignete schmerzlindernde Medikamente geholfen
werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat
hierzu schon vor Jahren eine Empfehlung abgegeben, ab welcher
Schmerzintensität welche Schmerzmittel, so genannte Analgetika,
eingesetzt werden sollten. So sind bei schweren und
schwersten Schmerzen Morphin und andere opioidhaltige Medikamente
vorgesehen, die direkt an den Schaltstellen der
Schmerzwahrnehmung im Gehirn angreifen und ganz ähnlich
wie die körpereigenen Schmerzhemmstoffe (Endorphine) wirken.
Doch allzu häufig stehen die Patienten diesen Opioiden ablehnend
gegenüber. Zum einen fürchten sie, dass sie davon abhängig
werden könnten, zum anderen setzt sich bei ihnen der
Eindruck fest, der Arzt habe sie bereits aufgegeben, wenn er
solche Mittel verordnet. Doch beide Sorgen sind unbegründet,
wie wissenschaftliche Untersuchungen belegen und erfahrene
Schmerztherapeuten bestätigen.
Moderne opioidhaltige Schmerzmedikamente geben ihren
Wirkstoff nämlich nur sehr langsam ab. Dadurch wird verhindert,
dass es zu den von den Drogenabhängigen erwünschten
kurzzeitigen Glücksgefühlen überhaupt erst kommen kann.
Stellen sich diese aber nicht ein, ergibt sich auch keine Suchtgefahr.
Ein weiterer Vorteil der langen Wirkdauer dieser retardierten
Opioide ist, dass der Patient durch die seltenere Einnahme
nicht mehr so oft an seine Grunderkrankung erinnert wird.
So haben Untersuchungen an der Universitätsklinik Köln ergeben,
dass das Fentanyl-Schmerzpflaster, das seinen Wirkstoff
über die Haut abgibt und zu den neuesten Entwicklungen auf
dem Gebiet der Behandlung von Tumorschmerzen zählt, die
Lebensqualität der Patienten deutlich steigern kann. Für bis zu
72 Stunden werden damit die Schmerzen sicher gelindert.
Genauso wenig ist die Gabe von Opioiden ein zwingender
Hinweis auf das nahe Lebensende. Im Gegenteil sollen opioidhaltige
Schmerzmittel dem Patienten helfen, sein Leben so
lange wie irgend möglich genießen zu können. Das ist nur ohne
Schmerzen vorstellbar, denn allein so kann der Teufelskreis aus
Schmerz, Angst, Depression und Verzweiflung durchbrochen
werden. Opioide eigenen sich gerade für die Langzeitbehandlung
sehr gut, weil sie weder Nieren, Leber, Magen noch das
Blutbild schädigen. Eine effektive Schmerztherapie bildet die
Grundlage dafür, sich neben dem Krebsleiden auch wieder mit
anderen wichtigen Dingen des Lebens beschäftigen zu können.
Das Deutsche Grüne Kreuz gibt zum Thema „Keine Angst vor
Schmerzen" eine Patientenbroschüre heraus, die gegen Einsendung
eines mit 1,53 EURO freigemachten DIN A5-Rükkumschlags
angefordert werden kann bei
Deutsches Grünes Kreuz Stichwort: Chronische Schmerzen, Postfach 1207,
35002 Marburg



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