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Kirchenaustritt: Kündigung rechtens
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Kirchenaustritt: Kündigung rechtens

K Ü N D I G U N G   R E C H T E N S 

Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (Az.: 7 Sa 250/08)

Barbara Bartmann arbeitet als Altenpflegerin in einem Pflegeheim der Caritas. Da das Heim von der katholischen Kirche getragen wird, achtet man dort auch auf das Bekenntnis zum Glauben. Frau Bartmann jedoch ist unzufrieden mit ihrer Kirche und tritt aus. Ihre Heimleitung schickt ihr daraufhin den blauen Brief. Das kommt für Frau Bartmann völlig überraschend: Sie sieht ihre Arbeit als Altenpflegerin in keiner Weise betroffen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbiete es, wegen eines religiösen Bekenntnisses benachteiligt zu werden.
Doch am Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz war man anderer Meinung:

Kirchen können von ihren Mitarbeitern ein loyales und aufrichtiges Verhalten verlangen. Kirchenrechtlich zählt der Austritt zu den schwersten Vergehen gegen den Glauben und die Einheit der Kirche. Er verträgt sich daher aus Sicht der Kirche nicht mit einer von ihr geforderten vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Frau Bartmann wird mit ihrer Kündigung leben müssen.



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