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Vaterschaftstest erleichtert
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Vaterschaftstest erleichtert

Männer können künftig bei begründeten Zweifeln an der Vaterschaft ihrer Kinder einen Gentest auch gegen den Willen der Mutter durchsetzen. Nach dem am 21. Februar vom Bundestag beschlossenen Gesetz zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren hat neben dem rechtlichen Vater und der Mutter auch der vermeintliche biologische Vater einen Rechtsanspruch auf einen Vaterschaftstest. Dieser kann von einem Familiengericht veranlasst werden, wenn sich die anderen Betroffenen dagegen sperren. Zum Schutz des Kindes gibt es eine Härtefallregelung: In Ausnahmefällen kann die Überprüfung der Abstammung ausgesetzt werden etwa bei einempubertierenden Kind, das unter Magersucht leidet und vor der psychischen Belastung des Tests geschützt werden soll. Stellt sich heraus, dass der rechtliche Vater nicht der biologische Vater ist, hat dies auf seine rechtliche Stellung keinen Einfluss, solange er die Vaterschaft nicht gerichtlich anfechtet. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar 2007 entschieden, dass heimliche Vaterschaftstests unzulässig sind, ein Mann aber gleichwohl ein Recht hat zu wissen, ob er der Vater des Kindes ist. Dem Gesetzgeber gab das Gericht auf, dies bis Ende März 2008 gesetzlich zu regeln (Az.: 1 BvR 421/05). Ein ähnlicher Gesetzentwurf des Bundesrates zur Regelung der Vaterschaftstest wurde vom Bundestag mit der Verabschiedung des Gesetzes abgelehnt. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung: http://dip21.bundestag.de Suche Drucksache 16/6561 Die Änderungen durch den Bundestag: http://dip21.bundestag.de Suche Drucksache 16/8219 Der abgelehnte Gesetzentwurf des Bundesrates: http://dip21.bundestag.de Suche Drucksache 16/5370 AOK-Mediendienst, Bonn 3/08



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