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Kindergartenkinder



Der erste Kindergartenbesuch bringt meistens die erste Trennung vom Elternhaus mit sich. Dieser bedeutende Schritt im Leben eines behinderten Kindes ist auch der Beginn sozialer und emotinalcr Spannungen, wobei auch die Belastung der Familie und der Bezugspersonen (meist der Mutter) nicht übersehen werden darf.Für viele Mütter, die ihr Kind eigentlich lieber zu Hause lassen möchten, ist der erste Tag im (Sonder-)Kinderarten mehr Abschied als Neuanfang. Natürlich ist der Wechsel vom vertrauten famil iären Kreis zur Gruppe im Kindergarten für ein 3-4 jähriges Kind eine große Umstellung. Aber daran läßt sich durch eine rechtzeitige und intensive Vorbereitung einiges leichter machen. Vorschläge zur Vorbereitung: Aufnahmegespräch: Um den Kindergarteneintritt vorzubesprechen, sollte man sich um einen Termin für ein Aufnahmegespräch bemühen. Günstig wäre es, wenn Mutter und Kind dabei den schwach besuchten Kindergarten besichtigen könnten. Dabei ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte über das Spielmaterial, die Umgebung und Einrichtung. Die Erzieherin kann Vorlieben des Kindes erfragen und erste Kontakte knüpfen. "Schnuppertage" Es darf keinen “ersten” Kindergartentag geben, ist die Forderung vieler Psychologen und Praktikcr. Man macht sich deshalb Gedanken, wie der Einstieg zu gestalten ist, damit die Trennung leichter wird. Der “Schnuppertag” wäre eine solche Möglichkeit: Hierbei lernt das Kind zwangslos die Einrichtung kennen, erlebt die Räumlichkeit, die es schon vom Aufnahmegespräch her kennt, nunmehr in Aktion. Die Mutter kann dabei sein oder sich auch kurzfristig zurückziehen. Wichtig ist für das behinderte Kind die Erfahrung, daß “Mama mich sicher abholt”. Drei bis vier solcher “Schnuppertage” wären sicher angebracht. Erlebnisse zum gegenseitigen Kennenlernen In Regelkindergärten werden die neuen Kinder mit ihren Eltern zum Sommerfest, einem gemeinsamen Wandertag oderanderen Veranstaltungen eingeladen. Das könnte m.E. auch in einem Sonderkindergarten möglich sein. Derartige Erlebnisse lange vor dem eigentlichen Kindergarteneintritt ermöglichen ein zwangloses Kennenlernen. Bilderbücher über den Kindergarten gibt es, die sich recht gut für die Vorbereitung eignen. Sie können sowohl im (Sonder) Kindergarten, als auch im Elternhaus eingesetzt werden.



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